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11.09.17: Sexuelle Belästigung im Zug vor Jenbach+Sozialbetrug: Frau vor Gericht+Tirol: Nulldefizit auf Schiene

Im Regionalzug zwischen Terfens und Jenbach ist es gestern Morgen zu einer sexuellen Belästigung gekommen. Ein Mann hatte vor einer 19jährigen Frau im Zug onaniert und verließ anschließend den Zug in Jenbach. Der Mann ist ca. 30 Jahre alt. 165 bis 170 groß, hatte braune kurz gelockte Haare und war mit einer hellbraunen Hose, roten Skaterschuhen, einer schwarzen Winterjacke sowie einer dunklen Joggingjacke bekleidet. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Über 10.000 Euro Schaden verursachten Fahrraddiebe gestern Abend in der Innsbrucker Altstadt. Sie hatten dort ein Antidiebstahlsseil, mit dem mehrere Mountainbikes gesichert waren abgezwickt und in der Folge drei Fahrräder gestohlen.

Bereits am vergangenen Mittwoch machten unbekannte Täter in einer Wohnung in Innsbruck Beute. Indem sie die Wohnungstüre aus den Angeln hoben verschafften sie sich Zutritt und erbeuteten dabei Bargeld, Schmuck, Uhren, Mobiltelefone und einen Pelzmantel. Der Schaden dürfte im mittleren vierstelligen Eurobereich liegen.

Weil sie bei der Familienbeihilfe und dem Kindergeld betrogen hatte, muss sich heute eine 49-Jährige vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten. Gemeinsam mit einem Mittäter soll die 49-Jährige falsche Angaben beim Finanzamt gemacht haben. Unter anderem habe sie falsche Angaben bei Fragebögen gemacht und selbst Begleitschreiben verfasst, wonach sie mit ihren Kindern in Kufstein wohne. Tatsächlich lebte sie allerdings in Deutschland und brachte so das Finanzamt um rund 47.000 Euro. Der Angeklagten drohen bis zu drei Jahre Haft.

Gewisse Steuern sollen abgeschafft, andere wieder erhöht oder neu eingeführt werden. Bei diesen Themen sind sich Österreichs Parteien teilweise uneins, vor allem in Wahlkampfzeiten. In einer etwaigen Millionärssteuer sieht Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter nun auch eine Gefahr für Tirols Bauern. Denn laut Rupprechter könnte es über den Verkehrswert des Besitzes vor allem die bäuerliche Mittelschicht treffen. Für Rupprechter ist das nicht akzeptabel.

Die Tiroler Landesregierung sieht sich finanziell auf Kurs. Das von Landeshauptmann Günther Platter ausgerufenen Nulldefizit könnte bei derzeitigem Stand erreicht werden. So rechnet man Ende des Jahres mit einem Schuldenstand von rund 270,1 Mio. Euro. Dieser wird sich um rund 300.000 Euro sogar noch etwas verringern. Auch soll sich in diesem Jahr mit dem Auslaufen befristeter Haftungen für die Hypo Landesbank auch die Höhe der Haftungen massiv verringern. Tirol ist damit laut Statistik Austria das am wenigsten verschuldete Bundesland Österreichs.

Und ein Brückenabriss und ein Sicherheitsausbau sorgen heute für Sperren im Tiroler Oberland. An der Halbanschlussstelle Mils ist die Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Innsbruck zwischen 8 und 17 Uhr gesperrt. Denn beim Milser Tunnels errichtet die ASFINAG eine neue Betriebszentrale. Hier kommt es bis Ende Oktober immer wieder zu Teil-Sperren während des Tages, eine Umleitung besteht über Mils-Trofana. Ebenfalls ab heute steht die Abfahrt in Richtung Innsbruck an der Anschlussstelle Landeck-West nicht zur Verfügung. Die ASFINAG reißt hier eine Zufahrtsbrücke im Zuge des Sicherheitsausbaus Perjentunnel ab. Eine Behelfsbrücke in diesem Bereich ist bereits errichtet – deswegen ist die Auffahrt auf die Arlberg Schnellstraße in Richtung Innsbruck auch jederzeit möglich. Die Sperre der Abfahrt dauert voraussichtlich bis Freitag, 15. September. In dieser Zeit führt die Umleitung über die Anschlussstelle Pians.

Für Radio U1 Tirol: Andi Madersbacher

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