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10.09.17: Zwei Vermisste tot geborgen+++Heute ist Welt-Suizid-Präventionstag+++Viele Tiroler FÜR Überwachung in Bädern

Gleich zwei Vermisste konnten gestern im Rahmen von Suchaktionen nur noch tot aufgefunden werden. So wurde im Großraum Kematen  die Suche nach einem seit Freitagabend abgängigen 41-Jährigen aus dem Bezirk Innsbruck-Land fortgesetzt. Am frühen Nachmittag konnte schließlich eine leblose Person in der Melach gesichtet und geborgen werden. Der vor Ort anwesende Arzt konnte nur mehr den Tod des 41-jährigen Vermissten feststellen. Die genauen Umstände zum Ereignis sind noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. Ebenfalls nur noch tot geborgen werden konnte ein abgängiger 52-jähriger deutscher Alpinist in den Stubaier Alpen. Ein Jäger entdeckte den leblosen Körper in einer steilen, weglosen und felsdurchsetzten Rinne. Die genauen Umstände zum tödlichen Alpinereignis sind noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. In beiden Fällen wurde eine Obduktion angeordnet.

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„Nimm dir Zeit, sprich an, hör zu - gib Hoffnung“ – unter diesem Motto steht der heutige Welttag der Suizid-Prävention. Auch die Telefonseelsorge Innsbruck weist in diesem Zusammenhang daraufhin, wie wichtig Zuhören ist. Zudem sollten Menschen, um die man sich sorgt, aktiv angesprochen werden. In Tirol gab es im vergangen Jahr 85 Suizide, die Zahlen sinken. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar.

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Wie berichtet haben Tirols Badbetreiber am Freitag positiv über den Sommer 2017 bilanziert. Auch die Badegäste stellen den Bädern eine gute Note aus. Ein wichtiges Thema bleibt weiterhin die Sicherheit beim Baden und da sprechen sich sechs von zehn Badegästen FÜR eine Kameraüberwachung in den Bädern aus:

„Dadurch wird anscheinend das Sicherheitsgefühl gesteigert. Die gesetzliche Lage spricht ja gegen eine Kameraüberwachung, es ist nicht unkompliziert so etwas durchzusetzen beziehungsweise die Meldung an die entsprechenden Stellen ist sehr aufwändig. Aber es ist jedem Badbetreiber anzuraten ein Kamerasystem einzubauen. Als Eigenschutz, dass man Unfälle oder Übergriffe nachvollziehen kann. Auch bei Einbrüchen in Kästchen oder Diebstählen wirken Kameras abschreckend“,

sagt der Berufsgruppensprecher der Tiroler Bäder in der Wirtschaftskammer, Karlheinz Bader. Im Falle des Falles zeige sich auch die Polizei über Überwachungsbilder immer sehr dankbar, so Bader.

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In Tux verletzte sich gestern ein Mountainbiker schwer. Der 44-Jährige fuhr im Bereich Wanglalm, als sich bei einer Abfahrt plötzlich die vordere Radnabe löste. Der Biker stürzte und wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Schwaz geflogen.

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Mehr als 3.000 Besucher kamen gestern zum Tag der offenen Tür beim neuen Sammlungs-und Forschungszentrum in Hall, der sogenannten Schatzkiste des Landes. In dem 24 Millionen Euro teuren Neubau befinden sich neben Lagermöglichkeiten für die Tiroler Landesmuseen auch Restaurierungswerkstätten, Labors sowie eine Tischlerei.

„Man sieht hier, dass die Konzepte, über die wir uns Jahre gemeinschaftlich mit Architekten, Fachleuten, Technikern oder auch Museumsleuten gerauft haben, aufgehen“.

meint Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen.

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Ein stark alkoholisierter 31-Jähriger wurde gestern Abend in Innsbruck von einem PKW angefahren. Der Österreicher wollte einen Schutzweg in der Dreiheiligenstraße überqueren, als ihn ein leicht alkoholisierter 19-jähriger kroatischer Probeführerscheinbesitzer übersah und erfasste. Der Mann wurde zu Boden geschleudert und mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Klinik Innsbruck gebracht.

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Und mit zahlreichen Ehrengästen wurde gestern das neu gebaute Kaltenbacher Feuerwehrhaus offiziell eingeweiht. Der Bau erstreckte sich über insgesamt drei Gemeinderatsperioden, 3,3 Millionen Euro wurden in Summe investiert. Das alte Feuerwehrhaus wird in Zukunft von der Bergrettung genutzt, ein altes Feuerwehrfahrzeug wird in Kroatien weitere Verwendung finden. (JR)

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