UKW FREQUENZEN
09.09.17: Lenker mit mehr als drei Promille angehalten+++Heute ist Tag der Ersten-Hilfe+++Facebook-Seite von jungen ÖVP-Funktionär sorgt für Aufregung

Schwer alkoholisiert lenkte ein 51-jähriger Slowene gestern seinen PKW von Innsbruck nach Münster und stellte ihn auf dem Parkplatz eines Supermarktes ab. Da er auch mehrere andere Fahrzeuge blockierte, verständigten Passanten die Polizei. Ein durchgeführter Alkotest ergab schließlich mehr als  drei Promille. Dem 51-Jährigen wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Außerdem wurde eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro eingehoben.

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Heute, am 9.September, ist der internationale Tag der Ersten-Hilfe. Ein Aktionstag der seit dem Jahr 2000 in über 150 Ländern begangen wird und auf die Bedeutung fachgerechter Nothilfe hinweisen soll. Zudem wird damit appelliert, Erste- Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen, denn:  

„Die Bereitschaft ist auf jeden Fall gegeben. Was wir schon merken ist aber, dass viele im Ernstfall einfach Angst haben und sich dann doch nicht so trauen, weil der Erste-Hilfe-Kurs oft halt schon lange zurück liegt. Wir empfehlen die Kenntnisse alle fünf Jahre aufzufrischen. Dazu gibt es in Tirol ganz viel Möglichkeiten, auch immer wieder kostenlose 16-Stunden-Kurse“,

so Thomas Wegmayr, Geschäftsleiter des Landesverbandes vom Roten Kreuz. Das Einzige, was man bei der Ersten-Hilfe falsch machen kann, ist wenn man nichts unternimmt, so Wegmayer.

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Dominik Schrott, ÖVP-Nationalratskandidat und Vorsitzender der Jungen Volkspartei Tirol, sorgt nun mit seiner Facebook-Seite für Aufregung. Denn er änderte seine private in eine politisch-offizielle Seite und hat die privaten Freunde einfach mitgenommen. Darunter etwa Tirols SPÖ-Landeschefin Elisabeth Blanik, FPÖ-Klubobmann Markus Abwerzger oder Georg Willi, Innsbrucks Bürgermeisterkandidat der Grünen, die nun alle als Fans von Schrott aufscheinen. Laut dem jungen Politiker seien die Freunde automatisch transferiert worden und hätten auch eine Benachrichtigung erhalten, dass sein Profil in eine offizielle Seite umgewandelt wurde.

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Auf einem Radweg bei der Innsbrucker Bogenmeile versetzte ein 31-jähriger Österreicher einem 45-jährigen Österreicher heute in den frühen Morgenstunden einen Faustschlag gegen den Kehlkopf, flüchtete und sprang anschließend in den Inn. Er wurde rund 200 bis 300 Meter abgetrieben, bevor er zum Ufer schwimmen und dort angehalten werden konnte. Der Attackierte wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Klinik eingeliefert. Was zu der Auseinandersetzung führte ist noch nicht bekannt.

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Ein rollender PKW verletzte gestern einen 62-Jährigen in Mayrhofen schwer. Den Wagen stellte eine 20-Jährige zunächst an einer leicht abschüssigen Gemeindestraße ab, vergaß allerdings die Handbremse anzuziehen. Daraufhin geriet der PKW ins Rollen und stieß nach rund 100 Metern gegen einen an einem Brunnen sitzenden 62-Jährigen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen am Unterschenkel in die Innsbrucker Klinik geflogen.   

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Die Ehe für alle scheidet nicht nur die politischen Geister, sondern auch jene der Tiroler. Für die Ehe machten sich gestern mehrere Bräute und Bräutigame vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck stark und zeigten dabei auch Unterschiede zwischen einer Ehe und einer eingetragenen Partnerschaft auf:

„Im Moment gibt es 29 Unterschiede. Angefangen vom Mindestalter der Adoption mit Auslandsbezug, über Partnerschaftswohnungen oder Wohnbauförderung bis hin zu einem Problem in anderen EU-Ländern, die gleichgeschlechtliche Ehe haben. Denn dort ist der Personenstand von Menschen in eingetragenen Partnerschaften nicht eindeutig zuordenbar. Es kann nicht sein, dass es in einem Staat das Rechtsinstitut Ehe gibt, die für zwei verschiedene Gruppen verschieden angewandt wird“,

meint Thomas Lechleitner, Bundessprecher der „Grünen Andersrum“. In vielen anderen europäischen Ländern wurde die Ehe für ALLE unterdessen schon umgesetzt- zuletzt auch in Deutschland. In Österreich wird bei dieser Umsetzung das Ergebnis der Nationalratswahlen entscheidend sein.  

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Bei einem Einfamilienhaus in  Stumm im Zillertal kam es gestern zu einem Dachstuhlbrand.  Eine Nachbarin hörte einen lauten Knall und sah Rauch aus dem Dachstuhl dringen, zeitgleich bemerkte dies auch der Hausbesitzer und verständigte die Feuerwehr. Diese konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Mögliche Brandursache könnten Flämmarbeiten sein, die zur Erneuerung des Dachstuhles durchgeführt wurden. Die genaue Ursache ist aber Gegenstand der Brandermittlung.

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Gestern wurde das neue Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen in Hall, wie berichtet, im Beisein von viel Politprominenz eröffnet. Heute hat die Bevölkerung die Chance, die neue Schatzkiste Tirols zu besichtigen. Zwischen 14 und 18 Uhr laden die Tiroler Landesmuseen in Hall heute zum Tag der offenen Tür. Auf 14 ½ tausend Quadratmetern können Sammlungsstücke wie Gemälde, Möbel, Münzen sowie Restaurierungswerkstätten, Labors und vieles mehr besichtigt werden. Unter anderem gewähren auch ein Archäologe und ein Tierpräparator Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Interessierte sollten die Chance dieses kostenlosen Tages der offenen Tür nutzen, da das neue Sammlungs- und Forschungszentrum sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Aufgrund fehlender Parkmöglichkeiten wird empfohlen, mit den Öffis anzureisen.

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Ein versuchtes Überholmanöver endete gestern in Jochberg mit einem Verkehrsunfall, in den gleich drei PKW verwickelt waren. Ein 58-Jähriger wollte auf der Pass-Thurn-Straße zunächst einen LKW überholen, dabei krachte er aber in den entgegenkommenden Wagen einer 63-Jährigen sowie in das Fahrzeug eines 24-Jährigen. Der 58-Jährige und die 63-Jährige wurden unbestimmten Grades, der 24-Jährige leicht verletzt.

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Und im vergangenen März fand in den Pfarren die Wahl des neuen Pfarrgemeinderates statt. Rund 2300 Personen sind in der Diözese Innsbruck gewählt oder bestätigt worden. In Innsbruck findet heute der Starttag der Pfarrgemeinderäte statt. Dieser steht unter dem Motto „Anregungen für ein engagiertes Christ-Sein heute“. Dabei soll unter anderem geklärt werden, welche Wünsche, Träume oder Beweggründe heute bei engagierten Christen vorherrschen. Die Diözese erhofft sich durch den heutigen Tag die Kirche auch zukunftsfit zu machen. (JR)

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