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15.06.17: Pfaffenhofen: Feuerwehren verhindern Großbrand+Obermieming: Mann beinahe von eigenem Auto erdrückt+Tirol: Erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet

In Pfaffenhofen mussten gestern Nacht gegen 22.30 Uhr mehr als zehn Feuerwehren mit etwa 250 Mann ausrücken, um einen Großbrand zu verhindern. Auf dem Freigelände einer Firma waren rund 500 Tonnen abgepacktes Plastik in Brand geraten. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Firmengebäude allerdings verhindern. Dabei erlitten fünf Feuerwehrleute leichte Rauchgasvergiftungen. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Vom Gewicht seines eigenen Autos beinahe erdrückt worden ist gestern Nachmittag ein 86jähriger Pensionist in Obermieming. Der Mann hatte sein Auto in der Garage abgestellt, allerdings vergessen einen Gang einzulegen und die Handbremse anzuziehen. Als das Fahrzeug selbstständig rückwärts aus der Garage zu rollen begann, stemmte sich der 86jährige gegen das Heck des Autos. Dabei stürzte er und kam unter dem Fahrzeug zu liegen. Der Mann erlitt schwere dabei schwere Verletzungen.

Der heutige Feiertag und das verlängerte Wochenende dürften wieder für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf Tirols Straßen sorgen. Viel Geduld mitbringen heißt es dann auch auf dem Arlbergpass, denn durch die Sperre des Arlbergtunnels rechnet die ASFINAG mit verstärktem Verkehrsaufkommen. Denn das Fronleichnams-Wochenende wird die verkehrsreichsten Tage über den Pass darstellen, so die ASFINAG, die sich auf Zahlen der ersten Sperre aus dem Jahr 2015 stützt. Für die Autofahrer heißt das: Sollte es zum Stau auf der Ausweichroute Arlbergpassstraße kommen, stehen keine lokalen Ausweichrouten zur Verfügung. Die ASFINAG rät deshalb, die Geduld zu bewahren, vor allem aber auch auf Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand zu achten. Zudem rät die ASFINAG, bis zu den vorgesehenen Ausfahrten auf der Passstrecke auf der Arlberg Schnellstraße zu bleiben und nicht frühzeitig abzufahren. Denn auf vorbereiteten Ableitungen würden Verkehrsteilnehmer trotz Stau immer noch schneller vorankommen als auf Landes- oder Gemeindestraßen.Auch die Tiroler Polizei zeigt sich für das verlängerte Wochenende gerüstet, um ein ähnliches Stauchaos wie am Pfingstwochenende zu verhindern. Sie will vor allem durch die Steuerung der Geschwindigkeit auf allen Durchzugsstrecken einen flüssigen Verkehr gewährleisten.

Und im Rumersbach in Niederndorf ist es gestern zu einem Fischsterben gekommen. Ersten Erhebungen der Polizei zufolge dürften die Fische durch Abwässer, die im Bereich einer Baustelle eingeleitet worden waren, verendet sein. Der Baustellenverantwortliche wurde angezeigt.

Für Radio U1 Tirol: Andi Madersbacher

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