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18.06.17: Schwendau: Bei Klettertour verunglückt+Plansee: Wanderer lösen Polizeigroßeinsatz aus+Zillertaler sagen Neophyten den Kampf an

Bei einer Klettertour in Schwendau ist eine einheimische Frau verunglückt. Die 59jährige rutschte im Klettersteig Pfeilspitze vor einem Überhang aus und fiel in das von ihr verwendete Klettersteigset. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen. Sie wurde von der Bergrettung Mayrhofen geborgen und mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Schwaz geflogen.

Mittels Tau durch den Rettungshubschrauber wurde gestern Nachmittag ein Verletzter aus der Auerklamm im Gemeindegebiet von Ötz geborgen. Der 54jährige Deutsche hatte sich beim Canyoning eine Luxation an der rechten Schulter zugezogen. Er wurde anschließend in die MedAlp nach Imst geflogen.

In Matrei in Osttirol sind beim Verladen von Kühen auf einen Anhänger zwei Männer schwer verletzt worden. Die vermeintlich geschlossene Laderampe kippte nämlich unerwartet wieder nach unten, worauf die Kühe panikartig vom Anhänger liefen. Die beiden Männer konnten sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden von den Tieren teilweise überrennt. Beide erlitten dabei schwere Verletzungen.

Einen Polizeihubschraubereinsatz mit drei Einsatzkräften der Cobra lösten vier junge Deutsche im Alter zwischen 18 und 19 Jahre am Freitag während einer Wanderung entlang des Plansees aus. Mit Schlafsäcken, Verpflegung und einer Axt kamen sie an einer verschlossenen Jagdhütte vorbei. Dort beschlossen sie kurzfristig, die Nacht verbringen zu wollen und schlugen mit der Axt kurzerhand ein Loch in die Tür, um sich Eintritt zu verschaffen. Ein zufällig am nächsten Morgen vorbeikommender Einheimischer bemerkte den Schaden an der Tür und informierte die Polizei. Da die Hütte vom Tal aus nur über einen Steig und einem 1 ½ stündigen Fußmarsch erreichbar ist, rückte die Polizei mit einem Hubschrauber und drei Einsatzkräften der Cobra aus. Was bleibt ist eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und ein nicht geplanter Hubschrauberflug für die vier Burschen zurück ins Tal.

Neophyten, also ursprünglich nicht heimische Pflanzen, werden mehr und mehr zur Plage vor allem für einheimische Pflanzen. Im Zillertal hat man sich nun entschlossen, ab nächster Woche diesen den Kampf anzusagen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren will man den Neophyten mittels einer Abernteaktion der Garaus machen. Ziel der Aktion ist vor allem das indische Springkraut, das bereits im gesamten Zillertal heimisch geworden ist. Seitens des Planungsverbandes hofft man nun, dass sich viele Grundstückseigentümer wie Freiwillige an dieser Aktion beteiligen.

Und dass Alkohol am Steuer ein Risiko in sich birgt, ist mittlerweile bekannt. Dass dies auch für das Lenken eines Zweirades gilt ebenso. Einem 52jährigen Radfahrer in Innsbruck dürfte das allerdings gestern Abend entfallen sein. Mit 1,8 Promille eigentlich auch kein Wunder. Und so kam es wie es kommen musste. Er stürzte mit seinem Fahrrad auf der Olympiabrücke und verletzte sich dabei am Kopf.

Für Radio U1 Tirol: Andi Madersbacher

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